SolarMax 40

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Sternwarte Hohlstein
50° 49' 26'' N / 7° 08' 07'' O

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andere ist das sogenannte Etalon, welches das Lichtspektrum in schmale Durchlassbereiche mit ei- nem Abstand von 20 Angstrom teilt.
Am Okularauszug wird der Blockfil- ter, der sich in einem Zenitprisma befindet, eingesetzt. Seine Aufgabe











ist es, all die Durchlassbereiche des Etalons wegzuschneiden, die neben der Linie des Wasserstoffes bei einer Wellenlänge von 656,28 Nanometern liegen. Übrig bleibt eine kleiner als 0,8 Angström breite Wasserstofflinie, die wir dann als H-

Alpha-Bild anschauen können.
Die Firma Coronado bietet für den SM40 Blockfilter mit 5, 10 und 15 Millimetern Durchmesser an. Wel- chen Blockfiltertyp man wählt, hat etwas mit der Brennweite des Te- leskops zu tun. Als Faustregel gilt, dass 1000 mm Brennweite ein Son- nenbild in der Größe von ca. 10 Mil- limetern produziert. Wenn man die- ses Sonnenbild dann noch in voller Größe durch den Blockfilter hin- durch bringen möchte, so muss es schon mindestens der 10er Block- filter sein. Bis 500 mm Brennweite tut es der 5er BF, bis 1000 mm Brennweite der 10er BF und für bis zu 1500 mm Brennweite benötigt man den 15er BF. Wohlgemerkt im- mer für die volle Sonne. Natürlich kann man auch größere Brennwei- ten als die oben genannten  verwen- den, dann jedoch nur als Sonnen- ausschnitt.
So einfach dies technisch klingt, so

hochkomplex und schwierig ist die Herstellung dieser Filter, was damit dann auch ihren verhältnismässig hohen Preis erklärt.
Nun, weshalb eigentlich der Wunsch, die Sonne unbedingt im Licht der H-Alpha-Linie beobachten zu wollen?
Im Weißlicht können wir nur die ca. 300 km starke Photosphäre der Sonne beobachten. Hier sehen wir im Grunde nur Sonnenflecken in all ihren Facetten und mit ein bisschen Glück auch etwas von der Granula- tion.
Das H-alpha Bild der über der Pho- tospäre liegenden Chromosphäre zeigt diese Granulation sehr viel deutlicher. Aber nicht nur sie ist gut erkennbar, sondern auch die Protu- beranzen am Sonnenrand und auf der Sonnenfläche (Filamente) kön- nen detailliert studiert werden.
Und nicht zuletzt natürlich die "Fla- res" genannten Strahlungsaus-

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SM40 031
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