Sternwarte

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Sternwarte Hohlstein
50° 49' 26'' N / 7° 08' 07'' O

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Seit ich (astronomisch) denken kann, fuhr ich meine ganze Ausrüst- ung zu jeder Beobachtung ins Feld. Als meine Frau und ich uns dann im Jahr 2000 dazu entschlossen, unser Haus zu renovieren, packte ich die- se Gelegenheit spontan beim Schopf und baute mir eine Dach- sternwarte in den alten Speicher un- seres Einfamilienhauses. Sie ent- stand komplett in Eigenleistung (in- klusive Zimmerer-, Dachdecker-, Schreiner-, Elektriker- und Maurer- arbeiten) und wurde 2002 fertigge- stellt. Sie bietet meiner Ausrüstung heute ein praktisches Zuhause.
Warum nun sollte es ungeachtet al- ler konvektiv begründeten Einwände eine Dachsternwarte werden?
Nun, dazu muß man wissen, daß unser Haus am Waldrand einer Kleinstadt mit ca. 75.000 Einwohn- ern liegt. "Waldrand" ist hierbei so zu verstehen, daß das Haus bereits mehr im Wald als in der Stadt liegt,

soll heissen: Wir sind von grund- sätzlich wunderschönen alten Kie- fern und Eichen umgeben, die zwar unsere tägliche Lebensqualität posi-




















Meine Freunde

tiv beeinflußen, deren Höhe mir aber astronomisch gesehen die Tränen in die Augen trieb. Erst ab einer Ho- rizontdistanz von 50° war einiger- maßen an Beobachtung zu denken, wenngleich auch weiter oben immer noch einmal ein "Zweiglein" seine Fühler ausstreckte :(
So gab es nur eine Lösung: Rauf auf das Dach im zweiten Stock in Augenhöhe mit den Baumkronen. Zugegebenermaßen ist auch hier oben das Beobachtungsfenster nicht als optimal zu bezeichnen, aber es ist das Schlaraffenland ge- genüber dem Boden.
Eine Weile habe ich mich mit dem Gedanken getragen, die Sternwarte auf einem kleinen gekauften Grund- stück irgendwo außerhalb an einem dunklen Ort in der Umgebung zu er- richten. Aber ich werde älter und bin berufstätig. Die Erfahrung der letz- ten Jahre hat mir gezeigt, daß sich die Beobachtungsfrequenz mit

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