Sternwarte

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Sternwarte Hohlstein
50° 49' 26'' N / 7 08' 07'' O

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nern eine sehr angenehme Sache, denn ohne diese Maßnahme be- kommt man das ganze Gerödel kaum bewegt. Ich hatte zunächst mit Blick auf die Steifigkeit etwas Bedenken gegenüber diesem Ver- fahren, denn der Fuß der Montier- ung hängt an seinen Rändern ja nun am Rand quasi leicht in der Luft. Aber der Fuß der Montierung wird mit mehreren Schrauben am Rand auf der Stahlplatte fixiert und be- wegt sich daher kein bisschen, zu- mal er ja ohnehin im Zentrum des Rohres (10 cm Durchmesser) voll aufliegt.
Fazit: Eine sehr angenehme und dennoch steife Geschichte.
Nun wird vielleicht jemand fragen: Wie bekommt man das hin, daß
eine ursprünglich gerade Stahlplatte beim Anschweißen an den Rändern leicht abfällt? Das ist ein Vorgang, der beim Schweissen nahezu auto- matisch passiert. Das Stahl der

Platte wird beim Anschweißen an das im Durchmesser kleinere Rohr
erhitzt und verflüssigt und zieht beim Erkalten das Plattenmaterial außen (die Platte wird ja an der Aussenseite des Rohres ver- schweißt) aufgrund der entstehen- den Spannungsverhältnisse leicht nach unten. Bauschlosser kennen
diesen Effekt recht genau. Das kann man sich hier sehr schön zu Nutze machen.
Nun aber zum Ergebnis meiner Be- mühungen: Trotz der großen Bau- höhe schwingt die Säule bei kräf- tigem Schlagen gegen das obere Säulenende kaum aus. Ich habe noch keine Meßuhr bemüht, aber rein optisch schätze den Ausschlag auf einige Zehntel-Millimeter.
Was aber noch wichtiger ist: Die Zeit vom kräftigen elastischen Stoß bis hin zur Rückkehr in die Ruhepo- sition beträgt mit Stoppuhr gemes- sen knapp 1 Sekunde. Das halte

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ich für einen sehr guten Wert.
Kommen wir schlußendlich noch zum Kontroll- und Steuerraum der Sternwarte. Gegenüber den, in die Dachschräge eingelassenen

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