Sternwarte

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Sternwarte Hohlstein
50° 49' 26'' N / 7° 08' 07'' O

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wachsender Fahrstrecke und Auf- bauaufwand deutlich nach unten bewegte. Ich habe deshalb für mich persönlich entschieden, daß ich eher eine Einbuße in der Qualität des Beobachtungsortes als an Be- quemlichkeit hinnehme. Die nächt- liche Praxis hat mir recht gegeben. Mit der neuen Dachsternwarte, die unmittelbar neben unserem Schlaf- zimmer liegt, stelle ich mir für eine Sternbedeckung o. ä. zwischendrin für eine halbe Stunde den Wecker und schlafe danach weiter. Oder aber lasse die Langzeitbelichttung einfach laufen und gehe ins Bett bis zum Ende der Belichtung. Das wäre nicht der Fall, wenn ich mich anzie- hen, ins Auto setzen und durch die Gegend fahren müßte.
Nach Rücksprache mit meiner Frau,
deren ästhetischer Vorstellung vom Aussehen eines Hauses kein Haar gekrümmt werden durfte, plante ich eine Sternwarte, die folgende Vor-

aussetzungen erfüllen sollte:

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Das architektonische Gesamtbild

des Hauses darf nicht durch einen Kuppelbau gestört werden

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Der Verkaufswert des Hauses soll

nicht unter der Sternwartenkon- struktion leiden, denn beruflich bedingte Ortsveränderungen kön- nen ja prinzipiell nicht ausge- schlossen werden

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Die Sternwarte muß komplett ge-

gen Temperatureinflüsse (Heiz- ung) des Resthauses isoliert sein, aber wegen der Verkürzung der Auskühlzeit der Instrumente gleichzeitig nahezu Außentempe- raturbedingungen haben

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Genügend Stauraum für die

Ausrüstung muß vorhanden sein

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Ein kleiner geheizter Kontrollraum

neben der eigentlichen Sternwarte soll das Anfrieren der Füße im Winter verhindern und den Traum vom komplett ferngesteuerten Teleskop wahr werden lassen

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Ein Budget von 1000 € darf nicht

überschritten werden

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Eine freie Grundfläche von 2 x 2

m soll mindestens erreicht wer- den. Außerdem soll eine beque- me Beobachtung (also kein Hals- verdrehen, keine Hock- oder Knie- verenkungen, keine schwindeler- regenden Leiterklettereien o. ä.) mit verschiedenen Instrumenten- typen wie Newton oder Refraktor gewährleistet sein

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Als Hauptbaustoff soll Holz ver-

wendet werden, da ich damit am geschicktesten umgehen kann

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Das Dach der Sternwarte soll sich

komplett entfernen lassen, damit man unter vollständig freiem Him- mel beobachten kann und keiner lokalen Seeing-Verschlechterung durch Konvektionsströme (z. B. am Kuppelspalt) ausgesetzt ist.

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Anschlußmöglichkeit der Stern-

warten-PCs an das Hausnetzwerk inkl. Internetzugang über Router

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