Sternwarte

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Sternwarte Hohlstein
50° 49' 26'' N / 7° 08' 07'' O

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Eine steife Säule soll die Ausrüst-

ung tragen

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Eigentlich überflüssig zu erwäh-

nen: Die Regen- aber auch die Sturmsicherheit bei gleichzeitig schnell und unkompliziert zu öffnender und zu schließender Dachmechanik

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Selektiv zuschaltbare Weiß- und

Rotlichtbeleuchtung. Nein, ich hänge keine rote Laterne auf, die den Freiern den Weg weisen ;-)

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Sicherheitsvorkehrungen gegen

Einbruch


Bei diesem Anforderungsprofil blie- ben nicht viele Möglichkeiten der Realisation.
Eine Kuppelkonstruktion schied damit von vorn herein aus. Eine Alternative wäre die Rolldachkon- struktion gewesen. Aber wohin mit dem Rolldach? Neben der Sternwar- te lagen Dachflächenfenster, die ei- ner statischen Tragekonstruktion im

Weg standen. Und außerdem hätte sich diese statische Tragekonstruk- tion des abgerollten Daches wohl kaum mit der Anforderung an ein möglichst unverändertes Erschein- ungsbild sowie der Minderung des Verkaufswertes des Hauses verein- baren lassen (denn das müßte bei Verkauf alles relativ aufwändig zu- rückgebaut werden).
Da erinnerte ich mich an eine Web- Seite des Hobbyastronomen Hubert Hermelingmeier, der unter http:// www.privatsternwarte.net/dstw.html Informationen zu seiner Dachstern- warte anbot. Es handelte sich hier- bei zwar um eine Schiebe-Giebel- Lösung, die ich so nicht 1:1 umset- zen konnte, weil meine Sternwarte wegen der im Speicher vorhandenen Raumsituation nur quer zum Haupt-
giebel platziert werden konnte. Und da hätte ich den Sternwartengiebel nicht auf den querstehenden Haupt- giebel auffahren können. Dennoch

war der Giebel-Gedanke die richtige Fährte, denn eine quer zum Haupt- dach eingesetzte große Dachgaube mit spitzem Dachgiebel fügt sich hervorragend in das architekto- nische Gesamtbild des Hauses ein. Auf die Spitzgiebelgaube lässt sich hervorragend eine leichte Klapp- dachmechanik aufsetzen. Sicherlich müsste bei einem eventuellen Haus- verkauf diese Klappdachmechanik durch eine Festdachkonstruktion ersetzt werden, jedoch ist dies mit relativ geringem finanziellen Auf- wand zu berwerkstelligen. Der dann entstehende Raum in der Dachgau- be steigert den Wert des Hauses eher noch.
Also: Das war die Lösung!
So ging ich an die Realisation. Mein Hausdach ist als Sparrendach aus-
geführt. Bei einem Sparrendach werden die gegenüberliegenden Sparren oben im Giebel sowie in ei- ner Höhe von ca. 2,20 m mit Quer-

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