Sternwarte

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Sternwarte Hohlstein
50° 49' 26'' N / 7 08' 07'' O

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Wert auf gute Horizontsichtbarkeit gelegt, weil die hohen Bäume diese ohnehin einschränken und ich bei der Astrofotographie selten Objekte unter 30° Höhe angehe.
Mit Tauproblemen haben meine Op- tiken wegen der Klappdachkon- struktion bei entsprechenden Wet- terlagen immer wieder einmal zu kämpfen. Hier muß ich bei nächster Gelegenheit einmal prüfen, was un- ter meinen Bedingungen die beste Lösung darstellt.
Ich werde von anderen Hobbyastro- nomen häufig auf den lokalen See-
ing-Einfluß der umgebenden Dach- fläche angesprochen. Solch eine Seeingverschlechterung kann ich bei mir, wenn überhaupt, sowieso nur im Sommer feststellen. Und das auch eigentlich nur am Tag bei der Sonnenbeobachtung. Die Dachpfan- nen heizen sich durch die hohe Sonneneinstrahlung kräftig auf und gestalten dadurch die unmittelbar

darüber liegenden Luftschichten recht turbulent. Die Optiken über- streichen in meinem Fall jedoch nur einen kleinen Dachteil, weshalb die entstehenden Luftturbulenzen meine Beobachtungen nicht sehr stark be- einflussen. Aus diesem Grund sind auch die sommerlichen Nachtbeob- achtungen relativ ungetrübt. Ich wür- de sogar soweit gehen, meinen Be- obachtungsort vom lokalen Seeing her als sehr ruhig einzustufen, da der sonst ärgerlich hohe Baumbe- stand hier durch seine kühlende Wirkung sehr positiv auf das Mikro- klima einwirkt. Mann kann also im wahrsten Sinne des Wortes nur sa- gen: Wo Licht ist, da ist auch Schatten ;-)
Last, but not least, sollte man noch über die winterliche Schneelast sprechen, denn die Leichtbauweise in Verbindung mit der schwachen Neigung des Daches ist in diesem Zusammenhang schon als problem-

behaftet anzusehen. Zum einen freuen wir uns in der Kölner Bucht schon über 10 bis 15 Schneeflok- ken, die sich zu uns verirren, und zum anderen bleibt der gefallene Schnee wegen der zu warmen Win- tertemperaturen meist nicht liegen. Also, die maximale Schneelast der letzten Jahre betrug einmal 10 bis 15 Zentimeter. Solche Schneehö- hen steckt das Dach locker ohne Verformungen weg. Dennoch warte ich in solchen Fällen das Ende der Schneefälle ab und befreie dann bei- de Dachhälften sicherheitshalber durch kurzes Öffnen von der Schneelast.
Doch damit genug der Ausführung- en zur Dachkonstruktion. Wenden wir uns dem Inneren der Sternwarte zu.
Neben dem eigentlichen Sternwar- tenraum wurde in der Dachschräge Stauraum zur Unterbringung der Ausrüstung geschaffen. Mit der Tie-

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